Druckdaten

richtig anlegen

Damit Deine Druckdaten fehlerfrei verarbeitet werden können, hier die wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst:

Bevorzugtes Datenformat:
PDF ist unser Standard, da es die meisten Kompatibilitätsprobleme vermeidet.

Weitere Formate:
Wir verarbeiten auch
InDesign (.indd),
Illustrator (.ai),
Photoshop (.psd)
sowie Microsoft Office Formate (
.doc, *.docx, *.xls, *.xlsx, *.ppt, *.pptx).

Bitte exportiere diese unbedingt als PDF, um Konvertierungsprobleme zu vermeiden.

Beschnittzugabe

Mindestens 2–3 mm rundum anlegen, damit beim Schneiden keine weißen Blitzer entstehen. Halte außerdem einen Sicherheitsabstand für Texte und wichtige Elemente ein.

Es gilt grundsätzlich:
Ein optischer Rand ist nicht nur wohltuend für die Augen, sondern ebenfalls für die Wirkung von Druckprodukten!

Farbraum

Druckdaten müssen im CMYK-Farbraum angelegt sein. RGB-Daten führen zu Farbabweichungen, da der RGB-Farbraum ausschließlich für den digitalen Bereich wie z. B. Webseiten genutzt wird.
Sollten also auch Bilder in der Druckdatei verwendet werden, müssen auch diese in CMYK umgewandelt werden, damit keine Farbabweichungen entstehen.

Sonderfarben

(z. B. HKS, Pantone) bitte separat und korrekt benennen, sowie als Volltonfarbe anlegen.

Bildauflösung

Die Auflösung gibt an, wie viele Bildpunkte pro Zoll (dpi) Dein Bild hat.

Für Flyer und Broschüren solltest Du mindestens 300 dpi wählen, damit alles scharf und klar aussieht. Bei großen Formaten wie Bannern, die aus größerer Entfernung betrachtet werden, reichen oft auch 150 dpi aus. So bleibt die Datei handhabbar, ohne dass die Qualität sichtbar leidet.

Wähle die Auflösung nicht unnötig hoch, damit die Datei nicht zu groß wird und sich gut verarbeiten lässt.

Als Faustregel gilt: 
Bei Dateien in Originalgröße (1:1) sollten die Bilder mindestens 300 dpi haben, bei besonders hochwertigen Drucken auch bis zu 600 dpi. Niedrigere Auflösungen können zu unscharfen Ergebnissen führen.
Also bleibt zu beachten:
Die Auflösung immer so gering wie möglich, aber so groß wie nötig.

Schriften

Alle Schriften sollten eingebettet oder in Pfade umgewandelt sein, um Darstellungsfehler zu vermeiden.

Wir empfehlen die Schriften nicht unter 8 pt. anzulegen, da sie sonst nicht gut lesbar sind.

Transparenzen und Effekte

Vor dem Export prüfen und ggf. auflösen, da nicht alle Drucksysteme diese verarbeiten können.

Good to know:
Beispielsweise ist PDF/X-4 für Transparenzen und Verläufe geeignet, allerdings wird dieses Dateiformat nicht von jeder Software verwendet.

Linienstärke

Mindestens 0,5 pt., dünnere Linien können im Druck verloren gehen.

PDF Dateiformat

PDF/X ist Standard, idealerweise PDF/X-1a oder PDF/X-4, je nach Workflow.

Sonderformen

Schneidekonturen als separate Volltonfarbe anlegen, mit dem Namen „CutContour“.
Die Kontur muss als „überdruckt“ angelegt sein. Außerdem benötigt die Datei einen Beschnitt, damit keine weißen Blitzer beim Schneiden entstehen.

Weiterverarbeitung

Falls das Druckprodukt weiterverarbeitet wird, z. B. durch Nuten, Stanzung, Falzen, Lochung oder sonstiges, sollten diese Bereiche ebenfalls als separate Volltonfarbe angelegt und klar mit der jeweiligen Weiterverarbeitung benannt werden. Auch hier muss die Kontur muss als „überdruckt“ angelegt sein.

Schneideplotter (Folienschriften)

Alle Grafiken und Schriften müssen in Vektoren/Pfade umgewandelt, Konturen geschlossen und ungefüllt sein.

Wir weisen gerne darauf hin, dass es nur von Vorteil ist, wenn alle Druckdaten vorher sorgfältig
überprüft werden – damit können Zeitaufwand, Mehrkosten und Fehler vermieden werden. 

Falls weitere Fragen bestehen sollten, sind wir per Telefon, Mail oder vor Ort erreichbar!